Dez
18

Dies ist die Pressemitteilung, welche die vorläufigen Beschlüsse des Plenums der besetzten Hochschule Regenburg enthält:

Weiteres Vorgehen der BesetzterInnen der HS.R

Wir erlauben den besetzten Hörsaal S051 ab Donnerstag, den 17. Dezember 2009, vorerst für den regulären Vorlesungsbetrieb zu nutzen.
Dies ist kein Rückzug, vielmehr hoffen wir, dass der Präsident und seine Vertreter dies als Zeichen der Kooperation verstehen und ihren Teil der Forderungen erfüllen. Ist dies nicht der Fall werden wir uns weitere Protestaktionen vorbehalten.

Um den Bildungsstreik weiter zu unterstützen und die Zusammenarbeit mit der besetzten Universität Regensburg zu vertiefen, ziehen wir heute, Donnerstag, in einem Protestzug in den besetzten Uni-Hörsaal H2 um.

Dort werden wir uns weiterhin für eine Verbesserung der Lehr- und Lernbedingungen einsetzen.

Das Plenum des besetzten Hörsaals S051 der Hochschule Regensburg

Dez
17

Der Hörsaal S051 war um 16 Uhr, als der Präsident mit seinen Stellvertretern eintraf, sehr gut besucht und die Erwartungen der Studierenden an dieses Gespräch waren spürbar hoch.

Nach einer kurzen Begrüßung wurden zielstrebig die Themen des Forderungskatalogs des Plenums der besetzten Hochschule Regensburg angesprochen. Diese konnten jedoch nicht alle durchgegangen werden, da das von der Hochschulleitung gesetzte Zeitlimit viel zu knapp bemessen war.
Die Studierenden mussten deswegen die Ihnen am wichtigsten erscheinenden Forderungen auswählen und die anschließende Diskussionen darüber stark in Grenzen halten.
Besprochen wurden die Forderungen zur Abschaffung, bzw. Senkung der Studiengebühren, die an die Landesregierung weitergeleitet werden sollen, bzw. direkt an die Hochschulleitung gerichtet sind. Dabei spricht sich die Hochschulleitung im allgemeinen gegen die Abschaffung und Senkung der Studiengebühren aus. Gegen diese Spreche beispielsweise, dass die Bibliothek dadurch nicht mehr so lange geöffnet sein könnte, wie sie es bisher ist. Eine öffentlich zugängliche Bibliothek zu finanzieren sei jedoch nicht Aufgabe der Studierenden, konterte einer der Studierenden.
Des weiteren kamen noch folgende Punkte des Bologna-Prozesses zur Sprache: Abschaffung der Präsenzpflicht, Möglichkeit der individuellen Schwerpunktsetzung, Abschaffung der Dauerüberprüfung und Erleichterung des Hochschulwechsels (Mobilität).
Mehr Punkte waren in dem begrenzten Zeitrahmen nicht unterzubringen und selbst die Angesprochenen konnten nur ungenügend diskutiert werden.
Zu fast allen Forderungen äußerte sich die Hochschulleitung negativ und zeigte nur wenig Kompromissbereitschaft. Denn sie sehen die Studierendenvertretenden als ihre Verhandlungspartner, was ja auch durch Übergabe und Diskussion von den Forderungen der Vollversammlung schon geschehen sei.
Am Schluss forderte Herr Prof. Dr. Eckstein als “Hausherr” dazu auf über eine Räumung des besetzten Hörsaals S051 ernsthaft nachzudenken und dem Vorlesungsbetrieb wieder zu ermöglichen. Die Studierenden erklärten sich bereit diese, von der Hochschulleitung gestellte Forderung, im Plenum zu besprechen.

Enttäuscht und missverstanden begaben sich die Studierenden nach Beendigung dieses Gespräches in das Abendplenum, in welchem die letzten nicht zufriedenstellend abgelaufenen 90 Minuten noch einmal aufgerollt und von unterschiedlichen Seiten beleuchtet wurden.

Dez
14

Hier kannst du dich vorab über die Forderungen informieren, die am Mittwoch um 16:00Uhr im besetzten Hörsaal S051 der Hochschulleitung übergeben werden.

X